Safari-Tourismus in Afrika © Voice4Africa

Safari-Tourismus in Afrika © Voice4Africa

Spezialveranstalter setzen auf langjährige Kontakte und nachhaltiges Engagement

Frankfurt, August 2022 –Gerade bei Afrikareisen wollen Reisende einen positiven Fußabdruck in den Urlaubszielen hinterlassen und verantwortungsvoll reisen. Die Rahmenbedingungen für nachhaltiges Reisen sind vor allem bei Spezialveranstaltern gegeben, die langjährige Kontakte zu den Tourismuspartnern vor Ort haben und soziale Projekte unterstützen. So bleiben nicht nur wertvolle Urlaubserinnerungen hängen, sondern es werden Arbeitsplätze geschaffen und ein Großteil der Wertschöpfung fließt ins bereiste Land.

Der Afrika-Tourismus birgt ein großes Potenzial, Arbeitsplätze in den Urlaubsregionen zu schaffen und dadurch nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Der neueste Economic Impact Report des World Travel & Tourism Council zeigt, dass der afrikanische Tourismussektor in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich rund 14 Millionen neue Arbeitsplätze auf dem Kontinent schaffen wird.

Dem Bericht zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt aus dem Reisesektor zwischen 2022 und 2032 voraussichtlich um durchschnittlich 6,8 Prozent pro Jahr wachsen. Die Tourismusorganisation zeigt sich auch optimistisch, was die kurzfristigen Einnahmen aus dem Tourismus betrifft, die sich bis 2023 dem Niveau vor der Pandemie annähern könnten – nur 9 Prozent unter dem Niveau von 2019.

Wie können Reisende sicherstellen, dass durch ihre Afrikareise auch die Menschen in den Urlaubsregionen profitieren?

Mittelständische Spezialveranstalter bieten hier Transparenz und bauen auf langjährige Kontakte in den Reisezielen. So wird beim Spezialveranstalter Akwaba Afrika aus Leipzig Wert auf sozial gerechte Strukturen bei den Partnerunternehmen vor Ort gelegt. Bei der Auswahl neuer Partner wird auf angemessene Bezahlung und Arbeitsbedingungen sowie geschlechtliche Gleichberechtigung geachtet. Etwa die Hälfte der lokalen Partnerfirmen wird von Frauen geleitet.

Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wird sichergestellt, dass die Ausgaben der Reisenden hauptsächlich vor Ort umgesetzt werden und so im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Armut helfen. Die Partneragenturen stellen bevorzugt einheimische Mitarbeiter ein und unterstützen lokal ansässige Tourismusinitiativen und Zulieferer.

Was den Reisepreis betrifft, so gehen beispielsweise bei einer vierzehntägigen Safari-Rundreise durch Kenia 59 Prozent der Reisekosten direkt in die lokale Wertschöpfung. Zusätzliche 17 Prozent investiert Akwaba Afrika in Projekte zur Nachhaltigkeit. Dazu zählen unter anderem CO2-Kompensationen, Nationalpark- und Konzessionsgebühren sowie die direkte Unterstützung lokaler Vereine und Projekte im Zielgebiet.

„Die Partner von Voice4Africa greifen bei ihrer Arbeit auf langjährige Kontakte in den afrikanischen Destinationen zurück. Bei einer Afrikareise mit einem Spezialveranstalter können Reisende also sichergehen, dass der Hauptteil der Reisekosten in die Zielgebiete fließt und den Menschen vor Ort zugutekommt“, erklärt Hanna Kleber, Initiatorin von Voice4Africa. „Neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe zeigen die mittelständischen Reiseveranstalter auch soziales Engagement, indem sie lokale Hilfsprojekte unterstützen.“

So engagiert sich etwa DIAMIR seit Jahren im Rahmen seiner Nachhaltigkeitspolitik bewusst in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaftlichkeit. Dem Reiseveranstalter ist es wichtig, die lokale Bevölkerung und örtliche Unternehmen in die Konzeption und Durchführung seiner Reiseangebote einzubeziehen, um so langfristig Arbeitsplätze und Perspektiven zu schaffen.

Im sozialen Bereich setzt DIAMIR auf eine enge Zusammenarbeit mit seinen ortsansässigen Agenturen und deren Mitarbeitern. Gezielt unterstützt der Reiseveranstalter Hilfsaktionen und Projekte. Unter anderem werden lokale Reiseleiter und Guides ausgebildet. Bei Buchung spezieller Afrikareisen aus seinem Programm spendet DIAMIR einen Betrag an lokale Hilfsorganisationen, wie etwa an die Grow Africa Foundation. Durch die Spenden werden Grundschulen in Simbabwe und Südafrika sowie der Conservation Wildlife Fund unterstützt.

Auch Bush Legends aus Wiesbaden, die maßgeschneiderte Safari-Reisen im Luxus-Segment anbieten, achten bei ihren Reisearrangements auf Nachhaltigkeit. „Wir arbeiten bevorzugt mit Agenturen und Unterkünften zusammen, die Arbeitsplätze sowie faire Arbeitsbedingungen für die lokalen Bewohner schaffen. Oftmals kooperieren diese mit der lokalen Community, beziehen teilweise Lebensmittel aus der Nachbarschaft, um die regionale Wirtschaft zu fördern oder engagieren sich insbesondere beim Bau und der Unterstützung von lokalen Schulen oder Kliniken“, so Ellen Spielberger, Gründerin von Bush Legends.

Eine Reise nach Afrika ist somit nicht nur eine unvergessliche Erfahrung und eine Bereicherung für jeden Reisenden, sondern auch ein aktiver Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in den afrikanischen Urlaubsregionen. Von verantwortungsvollem Afrika-Tourismus können sowohl Reisende als auch Gastgeber profitieren.

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Über Voice4Africa

VOICE4AFRICA wurde von KPRN network (www.kprn.de), einer PR-Agentur mit speziellem Fokus auf Tourismus und insbesondere Afrika, ins Leben gerufen. Die Task Force macht gemeinsam mit Afrika-Reiseveranstaltern auf die schweren Folgen des Reisestillstands für den Afrika-Tourismus, die Menschen in den einzelnen Staaten sowie den Arten- und Naturschutz afrikanischer Länder aufmerksam. Alle Partner von VOICE4AFRICA zeichnen sich vor allem durch ihre langjährige Afrika-Expertise und Leidenschaft für den afrikanischen Kontinent aus. Gemeinsam möchten sie verantwortungsvollen Tourismus nach Afrika als Motor für nachhaltige Entwicklung fördern. Sie wollen Afrika eine Stimme geben und Reisenden das Vertrauen wiedergeben, dass ein Urlaub nach und in Afrika sicher und bereichernd ist.

Pressekontakt:
Hanna Kleber und Julia Kleber | Geschäftsführung
Hamburger Allee 45,
60486 Frankfurt am Main
Tel: +49 (69) 71 91 36 0
E-Mail: kleber.hanna@kprn.de und kleber.julia@kprn.de