Namibia Newsletter Q4/2022

2022-12-01T11:05:54+00:00

© Alexander Heinrichs

Erholung der Tourismuszahlen, positiver Ausblick für 2023

Trotz der Folgen der COVID-19-Pandemie ist es Namibia dank großer Anstrengungen gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren des Gastgewerbes gelungen, die Hotelauslastung auf beeindruckende 80 % im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau zu steigern. Ein Trend, der begründete Hoffnung für das Geschäftsjahr 2023 macht.

Die europäischen Länder sind bis dato auch weiterhin die wichtigsten Märkte für den namibianischen Tourismus (mit einem Anteil von etwa 65 % aller Gäste). Von den insgesamt 128.968 Übernachtungen der vergangenen Monate entfielen 40,5 % auf Gäste aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, 7,5 % auf Touristen aus Frankreich und 5,8 % auf Übernachtende aus den Benelux-Ländern. Trotz eines vergleichsweise nur geringen nationalen Marketingbudgets zur Promotion der Destination, gelingt es dem Land hervorragend, andere Märkte zu erschließen, um Gäste anzuziehen.

„Namibia weiß als kleine, aber feine Destination zu überzeugen und darauf sind wir sehr stolz. Wir hoffen, dass sich dieser positive Trend auch im Jahr 2023 noch weiter verstärken wird. Wer einmal dieses wunderschöne Land mit all seinen Highlights besucht hat, der kommt wieder“, so Matthias Lemcke, Acting Area Manager Europe. Er ergänzt: „Die neuesten Tourismus-Zahlen weisen eindeutig in Richtung einer Erholung des gesamten Tourismussektors. Wir werden auch künftig jede Anstrengung unternehmen, um Namibia als Top-Destination weiter zu stärken und den Gästen einmalige Erlebnisse während ihres Aufenthaltes zu ermöglichen. Es werden große Anstrengungen unternommen, um weiterhin Touristen anzuziehen. So renoviert und verbessert die Regierung beispielsweise die Einrichtungen und die Infrastruktur des Dorob-Nationalparks mit einer Kofinanzierung aus dem Game Products Trust Fund (GPTF), und die Eintrittsgelder werden für die Instandhaltung der Einrichtungen und der Infrastruktur verwendet.“

Inhalt des Newsletters:

1. Roadtrip durch Namibia: Windhuk, Swakopmund und Lüderitz neu entdecken
2. Neue Hotel-Eröffnung: Onguma Camp Kala Luxushotel in der Nähe von Etosha

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und eine schöne Adventszeit!

1. Roadtrip durch Namibia: Windhuk, Swakopmund und Lüderitz neu entdecken

Namibia ist eines der faszinierendsten Reiseziele auf dem afrikanischen Kontinent, was die Tierwelt, die wunderschöne Landschaft, die immense Größe und die aufregende Kultur betrifft. Hier sind drei Städte mit großer Geschichte und Kultur, die einen Besuch in Namibia unvergesslich machen.

Windhuk

Eine mögliche Reiseroute könnte in Windhuk beginnen, der Hauptstadt Namibias, wo man sich von der Architektur aus der wilhelminischen Zeit und der dadurch geprägten Atmosphäre beeindrucken lassen und so die historischen Wurzeln des Landes erleben kann. Ein erster Zwischenstopp ist die „Christuskirche“, eine lutherische Kirche im Stadtzentrum, die 1900 vom deutschen Architekten Gottlieb Redecker entworfen wurde. Die Besucher des Gotteshauses erleben hier die unterschiedlichen Beispiele des „Art Nouveau“, sowie neuromanischer und neugotischer Architektur, die es hier zu bestaunen gilt.

Um mehr über die Geschichte und Kultur des Landes zu erfahren, darf ein Besuch des Parlaments von Namibia, inklusive Parlamentsgarten und die Nationalversammlung nicht fehlen. Auf dem Brewers Market, wo traditionelle Musik, Essen und Kunst genossen werden können, klingt der Tag in entspannter Atmosphäre und mit viel Lokalkolorit aus.

Swakopmund

Nicht wenige Besucher und Namibia-Kenner halten es für das schönste Stadtbild des Landes: die Altstadt von Swakopmund. Mit seinen Promenaden, Fachwerkhäusern, Bauten aus der wilhelminischen Ära und den herausragenden Beispielen der „Art nouveau“-Architektur, ist die Stadt sicherlich ein ganz besonderes Highlight für jedes Besuchsprogramm. Versteckt an der Atlantikküste gelegen, umgeben von schier endloser Wüste, fühlt man sich wie in eine Filmkulisse aus einer vergangenen Zeit versetzt. Aber der Schein trügt: Fallschirmspringen, Reiten oder auch einmal eine 300 Meter hohe Düne hinunterrutschen sind mögliche außergewöhnliche Aktivitäten in der „Abenteuersporthauptstadt“ der Region. Swakopmund richtet sich an Rucksacktouristen und anspruchsvolle Reisende gleichermaßen. Und natürlich darf der Nachtmittagskaffee mit einem Stückchen „original“ Schwarzwälder Kirschtorte in der Altstadt auch nicht fehlen.

Nur 30 km südlich liegt Walvis Bay, auch bekannt als „Whale Bay “, wo bei einer kurzen Rundfahrt um die Bucht wilde Tiere wie Seelöwen, Robben und sogar Delfine beobachtet werden können. Besonders lohnenswert ist ein Spaziergang entlang des „Swakopmunder Piers “, der über 270 Meter in den Atlantik gebaut wurde.

Lüderitz

Die bunte und einzigartige Stadt Lüderitz liegt dort, wo die felsige Atlantikküste auf die Namibwüste trifft. Die Stadt hat Namibias Diamantenrausch im frühen 20. Jahrhundert (1909 wurde hier der erste Diamant entdeckt) und den Aufstieg und Fall vieler Reichtümer im Laufe der Jahre miterlebt, aber es ist ihr gelungen, an dieser kühlen und oft nebligen Atlantikküste wie in einer Zeitkapsel die Atmosphäre der alten Welt zu bewahren, die aus der Zeit gefallen ist. Heute ist Lüderitz auch für seine hervorragenden frischen Meeresfrüchte bekannt: Ob frischer Hummer, Austern oder Muscheln, die Auswahl ist riesig. Lüderitz bietet auch eine ungewöhnlich reiche Art-Déco-Architektur in leuchtenden Farben und interessante historische Gebäude. Die Stilrichtung des Art Deco (besonders populär zwischen 1890 und 1910) ließ sich häufig von natürlichen Formen inspirieren, etwa von den geschwungenen Kurven von Pflanzen und Blumen. Hierfür lassen sich in der Stadt zahlreiche Beispiele finden, wie etwa das Goerke-Haus in der Diamantberg Street.

Nur 10 km von Lüderitz entfernt liegt eine Geisterstadt: Kolmanskop, eine von der Wüste beinahe verschluckte völlig unbewohnte Stadt. Bevor sie vor 50 Jahren nach dem Ende des Diamantenrausches aufgegeben wurde, war diese ehemalige Siedlung sogar größer als Lüderitz selbst.

Beliebt sind außerdem Segel- und Bootsfahrten in der Lagune sowie Wanderungen und Fahrten, inklusive wilder Wüstenpferde und dramatischer Landschaften.

2. Neue Hotel-Eröffnung: Onguma Camp Kala Luxushotel in der Nähe von Etosha

Das exklusive Safari-Camp liegt im Onguma-Naturreservat, einer 34 000 Hektar großen Wildnis an der östlichen Grenze des berühmten Etosha-Nationalparks.

Das Onguma Camp Kala kann bis zu acht Gäste in vier geräumigen Suiten beherbergen, die hoch über dem Boden liegen und einen Blick aus der Adlerperspektive auf ein Wasserloch bieten. Dorthin kommen wilde Tiere um aus der natürliche Quelle zu trinken: Darunter Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden, Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopenarten.

Jede Suite verfügt über eine eigene Terrasse mit einem holzbefeuerten Whirlpool oder einem kühlen Tauchbecken sowie einem Weg zu einer privaten Sala mit Tagesbett – perfekt für eine Sessel-Safari oder eine Übernachtung unter dem Sternenhimmel.

Der zentrale Gästebereich hat neben einer Lounge, einer Bar und einem Speisesaal eine interaktive Show-Küche, sowie eine Aussichtsplattform mit Feuerstelle, einen Fitnessraum, einen Raum für Massagebehandlungen und ein ebenerdiges „Versteck“ für Fotografen, die die Tiere quasi ungestört fotografieren wollen.

Weitere Informationen: https://onguma.com/onguma-camp-kala/

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Matthias Lemcke I Acting Area Manager Europe & Manager Marketing and PR Europe
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Das Namibia Tourism Board (NTB) in Frankfurt am Main ist als Informations- und Marketingbüro für die Destination Namibia tätig. Reiseinteressenten erhalten umfassende Informationen und kompetente Beratung zu Reisen in und nach Namibia. Als Büro für Destinationsmarketing hat das NTB verschiedenste Aufgaben: Neben Messeauftritten, Online-Marketing und Pressearbeit werden Marketingpartnerschaften mit Reiseveranstaltern gefördert, gemeinsam organisiert und durchgeführt. Auch die Schulung von Reisebüromitarbeitern, die mehr über das Reiseland Namibia erfahren wollen, gehört zum Aufgabenbereich des NTB. Das Namibia Tourism Board in Frankfurt ist Ansprechpartner für Reisebüros, Reiseveranstalter, MICE-Agenturen und Journalisten/ Medienvertreter aus ganz Europa.

Weitere Informationen unter www.namibia-tourism.com

 

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